Gemeinsam gegen den Klimawandel
Klimakatastrophe, Erderwärmung, CO2- Ausstoß…, jeder der Schüler an der Realschule Pfedelbach kennt und verwendet diese Begriffe, hört sie im Radio oder sieht sie in den Nachrichten. Die meisten denken vermutlich nicht weiter darüber nach, weil es sowieso schon alltäglich geworden ist und sie die ganze Sache wahrscheinlich nicht erleben werden.
Irrtum! Denn bereits jetzt gibt es ständig neue Umweltprobleme und klimatische Verän-derungen im Sinne von Hitzewellen… Kaum einer denkt daran, dass wir die größte Schuld davon tragen. Zum Beispiel war 2005 der heißeste Sommer, der weltweit ca. 45.000 Tote mit sich brachte. Andauernd werden uns Bilder im Fernsehen gezeigt, auf denen wir sehen können, wie riesi-ge Eisbrocken, beispielsweise von Grönland oder der Arktis, abbrechen und ins Wasser stürzen. Doch woher kommt das? Was sind die Ursachen davon?
Das größte Problem ist die Erderwärmung. Die Erdatmosphäre ist durch unseren enormen CO2- Ausstoß (im Verkehr, durch Fabriken…) verdickt, aber nicht im positiven Sinne – nein. Denn dadurch werden mehr Wärmestrahlen (Infa-Rot-Strahlen), die eigentlich ins All zurück reflektiert werden würden aufgenommen und die Atmosphäre erwärmt sich. Das führt zu einer allgemeinen Steigung der Temperatur und zwar nicht nur die der Luft, sondern eben auch der Ozeane. Super, wenn man im Urlaub eigentlich lieber in den Pool springt, weil ei-nem das Meer zu kalt ist. Aber katastrophal für viele Menschen- und Tierleben. Wenn beispielsweise die gesamte Eisfläche Grönlands durch die Ozeanerwärmung schmel-zen würde, was in ungefähr 50 Jahren durchaus passieren könnte, würde sich der gesamte Meeresspiegel erhöhen und viele Staaten teilweise überschwemmt werden. Die Menschen, die sich retten könnten, hätten nur die Möglichkeit in andere Länder zu ziehen, die nicht betroffen sind. Zum Beispiel zu uns, nach Deutschland, was eine enorme Bevölkerungsdichte auslösen würde. Die Tiere, die auf dem Eis leben, wie der Eisbär, würden aussterben. Auf der anderen Seite wären natürlich auch Gletscher betroffen, auf deren Schmelzwasser Millionen Menschen angewiesen sind. Wenn es irgendwann kein Schmelzwasser mehr gibt, würden 40% der Menschen unter Trinkwasserknappheit leiden. Doch was können wir dagegen tun?
Es ist ganz einfach. Wenn ihr morgens eure Zähne elektrisch putzt, könntet ihr auf eine Handzahnbürste umsteigen und dadurch im Jahr 7 kg CO2- Ausstoß vermeiden. Stellt euch vor, dass jeder unserer Schüler und Lehrer das machen würde, dann hätten wir bereits ca. 3500 kg weniger. Die kleinsten Dinge können vieles bewirken. Fahrt doch zum Beispiel mit dem Fahrrad ins Freibad, statt euch von den Eltern fahren zu lassen. Es hilft! Auch in der Politik muss sich vieles verändern. Erneuerbare Energien würden einiges zum Umweltschutz beitragen.
Also, seht diesen Artikel als Denkanstoß für euch, Freunde und Familie. Schont die Natur und unser Klima, um euch selbst und euren Kindern unseren schönen Planeten zu erhalten.

